Eine Familie aus Vorarlberg
Eine Familie aus Vorarlberg erlebte während der Schwangerschaft mit dem zweiten Kind eine schwere Diagnose: Im Organscreening wurde ein komplexer Herzfehler festgestellt, sodass die Geburt im Kinderherzzentrum in Linz stattfinden musste. Zwei Wochen vor dem errechneten Termin zog die ganze Familie – mit dem damals knapp zweijährigen Geschwisterkind – ins Teddyhaus nach Linz.
Nach der Geburt stellten sich weitere Fehlbildungen heraus: eine Verknöcherung in der Nasenhöhle und eine Fehlbildung des Darmes. Bereits am ersten Lebenstag erfolgte die erste Operation, bei der ein künstlicher Seitenausgang angelegt wurde. Inzwischen wurde der Darm korrigiert, die Rückoperation des künstlichen Ausgangs steht bevor. Die Verknöcherung in der Nase wurde durch zwei Operationen korrigiert.
Der Herzfehler ist komplexer als ursprünglich angenommen. Bisher mussten vier schwere Operationen am offenen Herzen und mehrere Herzkatheteruntersuchungen unter Vollnarkose durchgeführt werden – weitere folgen. Insgesamt waren es bislang etwa zehn Monate Krankenhausaufenthalt, meist in Linz, teilweise in Feldkirch.
Der Alltag zu Hause ist von viel Pflege- und Therapieaufwand sowie regelmäßigen Arztbesuchen geprägt. Die Ernährung erfolgt über eine Magensonde, da das selbständige Essen und Trinken erst noch gelernt werden muss. Mittlerweile ist das kleine Kämpferherz fast zwei Jahre alt und trotz aller Strapazen ein wahrer Sonnenschein.
Die Familie wünscht sich, anonym zu bleiben.
Alle Daten der Familie sind den Veranstaltern bekannt.

